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"Sei fröhlich, tu Gutes und lass die Spatzen pfeifen!” (Don Bosco)

4. Du sollst Vater und Mutter ehren.

Das erstes, auf den Menschen gerichtetes Gebot sagt ausdrücklich, dass wir die Eltern, die dankt ihnen wir auch leben, ehren sollen. Durch das Gebot hat uns Gott  selbst zu Elternachtung autorisiert. Sie zu Vorbild und Autorität erhoben.  

 

Als Kind:  

 

Manchmal haben wir als Kinder kein Verständnis zu Entscheidungen die unsere Eltern gegen über uns trafen:4

  • Messer ist kein Spielzeug (ich darf gar nichts!)
  • Decke mal bitte den Tisch, trage mal bitte den Müll aus, räumt bitte dein Zimmer auf (ich bin kein Sklave!)
  • Pass auf der Straße auf (ich bin schon erwachsen!)
  • Setzt dich gerade (mir ist so bequem!)
  • Hast du deine Hausaufgaben gemacht? (wozu ich weiß alles, und außerdem das was ich jetzt lernen muss werde ich  nie gebrauchen!)  

Das alles machen Sie aus lieber um dich zu beschützen, um dich zur erziehen, um dir ins Erwachsenen leben zu vorbereiten. Wenn du selbst Kinder bekommst wirst du das richtig verstehen. 

Wenn du als Kind, so viele Liebe bekommst, wie viele ehren bekommen die Eltern zurück? 

  • du kannst mich
  • mach selber
  • lass mich
  • ich bin kein Kind
  • warte mal ab
  • ich hasse dich
  • ist mir egal

oder sollst du: 

  • habe verstanden
  • mache gerne
  • erkläre mir bitte warum?
  • ich weiß, du sorgst dich.
  • ich liebe dich.
  • hast du Recht.

 

Als Jugendliche:  

 

Oft haben wir als Jugendliche kein Verständnis für unsere Eltern. Die Genetationenentfremdung und  Autoritätssuche sind zu Hauptproblem bei Jugendlichen geworden. Neomarxismus (jegliche Ablehnung des Christentums) und Evolutionstheorie (die nächste Generation ist besser als vorherige) sind die Hauptgründe des Antiautoritären Umgangs mit den Eltern.  

Sie denken das:  

  • alles ist möglich,
  • die Welt gehört uns,
  • mir kann nichts passieren,
  • ich weiß alles besser,
  • alle andere sind Doof,
  • ich kann alles,
  • ich darf alles,
  • ich mach alles,
  • meine Eltern sind überflüssig.

 Die Eltern können nur reden und beten, dass sie von den Jugendlichen erhört werden: 

  • Komm nicht zu spät, morgen hast du schule! (sorge um deine Müdigkeit am nächsten Tag)
  • Rauche nicht, trinke nicht so viel, nehme keine Drogen, das macht dich kaputt! (sorge um deine Gesundheit und Abhängigkeit)
  • Helfe im Haushalt! (sorge um deine zukünftige Faulheit, Nichts-nutze, Nichtskönner, keine Selbstständigkeit, keinen geordneten Lebensablauf.)
  • Mach deine Ausbildung zu Ende (sorge um deine Zukunft)

Wenn du als Jugendlicher, so viele Liebe bekommst, wie viele ehren bekommen die Eltern zurück?

  • ja Vater, ich versuche rechtzeitig zu Hause sein.
  • hast du Recht Mutter, das macht mich kaputt in jeder Hinsicht.
  • Ich wohne und ernähre mich bei meinen Eltern, als Familie bin ich verpflichtet ein Beitrag zu leisten und helfe wo ich kann.
  • Meine Eltern geben mir eine Möglichkeit meine Zukunft durch Schule und Ausbildung zur kreieren. Soll man das nicht ausnutzen?

 

Für die Eltern:

„Gebe den Kindern Wurzel und den Jugendlichen Flügel“
(P. Dr. Karl Josef Wallner OCist )

Eltern sollen Kindern helfen die Eltern zu ehren.

 

Als Verheiratete:


Deshalb verlässt ein Mann  Vater und  Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.“(Mose 2,24)

Das heißt die Prioritäten sind anderes gesetzt. Jetzt sind die Frau und die eigene Familie wichtige als die Eltern selbst, aber das heißt nicht, dass die Eltern nicht wichtig geworden sind. Sie sind auf die dritte Stelle gerutscht; nach Gott und eigene Familie.

Unsere Verpflichtung unseren Eltern zu ehren ist damit nicht aufgehoben!

  • besuche die Eltern so oft du kannst! (sie werden nicht ewig leben)
  • sorge für Sie so wie du kannst! (nicht das du und deine Kinder in Luxus leben und sie in Armut oder andersrum, dass du deine Familie vernachlässigst.)
  • Ehre sie! (gebe ein Beispiel deinen Kindern, wie man Eltern ehrt.)

Als Eltern:

Das heißt auch für die Eltern, dass sie sich nicht vor der Familie ihrer Kinder stellen sollen oder dürfen um die Familie nicht zu gefährden.

  • Sie sollen nicht mit Gewalt helfen, sie sollen erst Hilfe anbieten.
  • Sie sollen nicht bestimmen, sie sollen mit anfrage guten Rat geben.
  • Sie sollen vertrauen in der gute Erziehung, die Sie bei Kindern gemeistert haben, oder sie für falsche um Verzeihung bitte.

Jesus hat uns gelernt:

„Vater unsere in Himmel…“

Wenn der Gott unsere „Himmlischer Vater“ ist, dann muss  die Maria (Mutter Gottes) unsere „Himmlische Mutter“ sein, die wir auch zu Ehren verpflichtet sind!

Der Gott hat selbst einen Engel zu Maria geschickt um sie zu ehren:

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.“(Lk.1/28-31)

Alle die irgendwie mit unsere Erziehung, Ernährung, Schutz, Ausbildung zu tun haben, sind mehr oder wenige eine Elternart, die wir auch ehren sollen. Dazu gehören unter anderen der Staat, die Gesellschaft, die Kirche. Wir sollen allen helfen, die uns und unseren Kindern in eine würdige Zukunft führen (nicht nur passiv). Generationsentfremdung ruiniert Familie, Gesellschaft, Staat ….

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